THE PEOPLE

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Africa? The country, where people get sick of HIV, where the tribes still live in old houses build with wood and the roof is made out of palmtree leaves, where young girls are taken as hostages and where we spent money to the poor people on christmas?

First at all Africa is not a country, it’s a continent, I have visited a wonderful country called Tanzania, on the East Coast and secondly the people are everything else than poor. They are rich of good weather, a wonderful country, loads of fruits and not to forget, they have a lot of happiness.

Just look at the pictures above. Everyone has a big smile on their face. People definitley smile more in Tanzania. One girl, called “Sia”, which actually means “Happiness” in Kisuaheli, told me, that it’s because of their music. Even in church they sing and have fun.

Friday afternoon at school, we’re coming out of the library and in the middle of the schoolyard is a big group of students dancing and singing. Or Geography class in Form two, we already went over to the part, where the students could ask us some questions and they seriously asked us if we could sing our National Anthem. After some coughing we start singing, surprised about how much fun it actually can be to sing in front of 60 tanzanian students. This class ends up to be a big concert. After our National Anthem, the students presenting us their traditional music and than it’s our turn again- a typical german children song.

Tanzania surprises me in many ways, I didn’t expected it to be so green, I didn’t expected it to be so cold or so modern in some ways. Of course cliches doesn’t come from nowhere, so there are these old and typical Masai Houses, of course I hear about young girls, getting pregnant or get sick of HIV, but all in all I am surprised and overwhelmed of all the happiness. I felt welcome from the first moment on, when I stepped outside the airport. I guess the most common sentence I have listend to on this trip was “You’re warmly welcome!” or “Again, you’re very much welcome”. I still have to smile, if I think about all the hands I had to shake and to hold for so long. I am still thankful for all the kindness I got to know in Tanzania. This wonderful trip would have not been the the same without these amazing people!

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COMING HOME

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Ich sitze an Board eines Kreuzfahrtschiffes. Nächster Hafen: Hamburg. Zuhause. Endlich. Oder sollte ich vielleicht doch eher “Endlich?” schreiben?

4:30am (!!!) meine Cousine weckt mich und sagt “Schau mal Liva, da ist der Museumshafen von Övelgönne. Wir sind in Hamburg!” Tatsächlich, ich bin wieder da. Das klingt jetzt fast so als ob ich seit zwei Jahren nicht mehr in Hamburg gewesen wäre, aber das ist totaler Quatsch. Vielleicht fühlt es sich so an, aber es ist doch ganz anders. Gerade erst vor fünf Tagen bin ich mit dem Flugzeug aus Amsterdam in Hamburg gelandet, aber nur um keine 24h später wieder auf ein Schiff zu steigen, welches mich wieder nach Amsterdam bringt, verrückt nicht? Es sind gemischte Gefühle, die ich habe als ich meine Heimatstadt im Morgengrauen wieder sehe und realisiere, dass ich jetzt tatsächlich wieder zuhause bin und weiß, dass es jetzt erst mal nirgendwo hingeht.

Die letzten paar Monate habe ich damit verbracht vier neue Länder und ungefähr acht neue Städte zu erkunden.

Ich werde jetzt versuchen meine Erlebnisse von hinten aufzurollen. Anfangen tue ich also mit dem, was ich als letztes gemacht habe.

Wart ihr schon mal auf einem Kreuzfahrtschiff? Oder viel mehr, habt ihr schon mal an einer Kreuzfahrt teilgenommen? Denn zu einer Fahrt auf einem Kreuzfahrtschiff, gehört wesentlich mehr, als sich nur auf diesem Schiff zu befinden. Gemeinsame Essen am Buffet, die täglichen Shows, Kurse, Ausflüge, Workshops, Veranstaltungen…das ganze Entertainingprogramm. Für mich, sprich jemanden, der noch nie einen Cluburlaub erlebt hat, geschweige denn länger als drei Nächte in einem Hotel übernachtet hat, hieß diese Kreuzfahrt “Eintauchen in eine völlig neue Welt”.

Das Essen- völlig versalzen, die Einrichtung- völlig übertrieben, die Pflanzen- künstlich, der Pool- warm, selbst bei neunGrad Außentemperatur. Ein völlig skurriles Bild. Diese Unnatürlichkeit irritiert mich, alles ist fake. Komisch. Aber die Leute scheinen Gefallen dran zu haben. Meine Cousins springen zusammen mit meinem kleinen Bruder gleich am ersten Abend in den Pool, meine Cousine legt im Tanzkurs eine Runde DiskoFox aufs Parkett und meine Großeltern genießen es in der Bar einen Drink einzunehmen. Bin vielleicht nur ich diejenige, die Probleme hat sich hier zurechtzufinden? Hat es etwas damit zu tun, dass ich gerade erst aus Afrika zurückgekommen bin und dort noch alles so ursprünglich ist? Ich weiß es nicht.

Erster Stopp : Amsterdam. Eine wunderschöne Stadt! Das Wetter ist herrlich, die Laune ist gut. Meine Cousine und ich schlendern durch die Stadt, entlang der Grachten, machen Fotos, bummeln durch die Läden und füllen unsere Mägen mit Puffertjes. Am Abend geht es wieder weiter. Mit dem Lied “Sail away” im Ohr lassen wir die Niederlande hinter uns und machen uns auf den Weg Richtung England.

8:00am: Ankunft in Dover. Die Busse nach London und Co stehen schon bereit zur Abfahrt am Hafen. Unser Bus fährt durch die wunderschöne Grafschaft Kent und hält an einem Bahnhof, wo wir in eine historische Eisenbahn steigen, in welcher uns der klassische “Cream Tea” serviert wird. England sammelt mit den superleckeren Scones gleich Extrasternchen bei mir. Es ist das erste Mal für mich, dass ich mich auf englischem Boden befinde. Meine Klischees bestätigen sich ein bisschen. Das Wetter ist regnerisch, grauer Himmel und der Wind weht mir durch die Haare. Keine fünf Minuten später aber reist die Wolkendecke auf und die Sonne ist da. Wir fahren vorbei an kleinen eng aneinander liegenden Reihenhäusern und hoch oben auf den weißen Felsen thront eine Burg. Was ich jedoch nicht erwartet hätte ist, dass der Küstenort Dover so heruntergekommen ist. Auch den kleinen Rest, den ich von England gesehen habe ist verdreckt und nicht gut in Stand gehalten. Fast schon ein bisschen billig. Schade, aber es gibt bestimmt auch noch Ecken, in denen es besser aussieht.

Der nächste Tag ist ein Seetag. ich höre meinen Vater etwas von “Höchstbestrafung” reden, er tickt ähnlich wie ich und ist mit dieser Art des Reisens noch nicht so vertraut. Zuerst werden Karten gespielt, dann Mittag gegessen. Es geht auf die Kabine, das Schiff erkunden, die frische Seeluft genießen. Eigentlich doch ganz entspannt. Zum großen Abschluss geht es noch einmal essen, mit der ganzen Familie. Wir sind hier um den Geburtstag meiner Oma zu feiern. Sie hatte mal wieder die Spendierhosen an und meint ihren Geburtstag mal in der extravaganten Art feiern zu müssen. (Oma, wenn du das hier also liest nochmal alles alles Gute! ❤ )

Abschließend kann ich nur dankbar sein, dass ich auch diese Art des Reisens mal erkunden durfte, auch wenn sie mir immer noch etwas skurril vorkommt. Auf der anderen Seite ist sie auch seltsam entspannend. Du wirst gewissermaßen dazu gezwungen dich zu entspannen. Das Internet ist viel zu überteuert und von Board springen kannst du ja schlecht. Außerdem ist es die wohl denkbar schönste Art und Weise meinen Reise-Marathon der letzten Monate zu beenden. Selbst wenn es erst 4:30Uhr in der früh ist.